Inklusive Region · Nürnberger Land
Gemeinsam mehr Teilhabe ermöglichen
Das Nürnberger Land ist seit dem Schuljahr 2026/2027 Inklusive Region. Die Anerkennung würdigt ein gewachsenes Netzwerk und gibt der gemeinsamen Arbeit für Menschen mit und ohne Behinderung weiteren Rückenwind.
Quelle: Bayerisches Kultusministerium, Meldung vom 15. Juni 2026 .
Eine gemeinsame Aufgabe für die Region
Mit der am 15. Juni 2026 bekanntgegebenen Ernennung durch Kultusministerin Anna Stolz wurde das langjährige Engagement im Landkreis anerkannt. Schulen, Jugendhilfe, Kommunen, Beratungsstellen und weitere Partner bündeln ihre Erfahrungen, um Barrieren abzubauen und passende Unterstützung zu ermöglichen.
Besonders wichtig ist die Mitwirkung von Menschen mit Behinderung und ihren Familien in der Steuergruppe. Ihre Perspektiven fließen unmittelbar in die Entwicklung ein. Einen Schwerpunkt bildet der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule: Teilhabe soll bereits beim Bildungsstart mitgedacht werden.
Offizielle Auszeichnung im Kultusministerium
Am 24. September 2026 wurde das Nürnberger Land gemeinsam mit dem Oberallgäu sowie Stadt und Landkreis Rosenheim im Bayerischen Kultusministerium offiziell ausgezeichnet. Damit umfasste das bayernweite Netzwerk zum Schuljahr 2026/2027 insgesamt 14 Inklusive Regionen.
Quelle: Bayerisches Kultusministerium, Meldung vom 24. September 2026 .
Vernetzung, die im Alltag ankommt
Die Initiative „Inklusive Regionen“ wurde 2019 vom Kultusministerium gemeinsam mit dem Sozialministerium gestartet. Vorbild war die Modellregion Inklusion Kempten. Im Mittelpunkt steht die verbindliche Zusammenarbeit schulischer und außerschulischer Partner: Gemeinsam sollen geeignete Unterrichtsformen und aufeinander abgestimmte Hilfen für junge Menschen mit und ohne Förderbedarf erprobt werden.
