FAU - Institut für Grundschulforschung

Fortbildung in bayerischen Schulen - E424-0
  1. Für die Grundschullehrkraft ist es ein bedeutsamer Teil ihrer pädagogischen Praxis, Kinder dabei zu unterstützen, ihre Stärken und Ressourcen zu erkennen und einzusetzen. Wie diese Ressourcen auch zur Selbststärkung und Selbstermächtigung von Kindern mit Diskriminierungserfahrungen genutzt werden können, soll in einer Kombination aus Information und Workshop thematisiert werden. Ausgehend von einer ersten Sensibilisierung für Diskriminierung soll das Konzept von Empowerment präsentiert und mit Beispielen illustriert werden. Abschließend soll in einer Ideenwerkstatt gemeinsam überlegt werden, wie Sensibilisierung und Empowerment für die eigene Unterrichtspraxis umgesetzt werden kann und welche Unterstützungs- bzw. Netzwerkmöglichkeiten dafür benötigt werden. Die Referentin Carmen Trautner ist ausgebildete Diversity-Trainierin und Mitarbeiterin am Institut für Grundschulforschung. Anbieter: Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), (-) Aktenzeichen: E424-0/17/4 Maximale Teilnehmerzahl: 20 Ort: Campus Regensburger Straße, Regensburger Straße 160, Nürnberg Beginn: 15.11.2017 Ende: 15.11.2017 Letzte Änderung: 18.07.2017 Anmeldeschluss: 09.11.2017
  2. Schwätzende, gähnende, spielende Schülerinnen und Schüler stören das Unterrichtsgeschehen und demonstrieren Interessenslosigkeit. Solche schwierige Situationen stellen Lehrkräfte oftmals vor eine große Herausforderung. Jedes Verhalten hat einen guten Grund und macht aus der Sicht des Handelnden Sinn. Kinder, die Probleme machen, haben oftmals selbst Probleme und Verhaltensauffälligkeiten haben häufig Signalfunktion. Wie sollen Fachkräfte an der Schule solchen Phänomenen begegnen? Wo sind die Ursachen von schwierigen Situationen und wie werden diese wahrgenommen? Inhalte des Vortrags sind Begrifflichkeiten und Definitionen von herausforderndem Verhalten, deren Erscheinungsformen, die dadurch bedingten Interventionen und mögliche Handlungsketten. Die theoretischen Ansätze werden durch Beispiele aus der Praxis transparent erläutert. Gerald Möhrlein ist Sonderschulkonrektor, Fachpädagoge für Psychotraumatologie, Leiter des Projekts SchulCHEN, Lehrbeauftragter am Zentrum für Lehrerbildung der Universität Würzburg und Dozent beim Wieslocher Institut für systematische Lösungen. Anbieter: Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), (-) Aktenzeichen: E424-0/17/5 Maximale Teilnehmerzahl: 20 Ort: Campus Regensburger Straße, Regensburger Straße 160, Nürnberg Beginn: 06.12.2017 Ende: 06.12.2017 Letzte Änderung: 20.07.2017 Anmeldeschluss: 30.11.2017
  3. Aufbauend auf dem Vortrag vom 6.12.2017 werden in diesem Workshop handlungsorientiert Bewältigungsstrategien vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt. Das umfasst methodisch Fallbesprechungen, Rollenspiele und Übungen. An Hand von Ihren Erfahrungen und Praxisbeispielen entwickeln sich Handlungsleitlinien für einen konstruktiven Umgang mit herausforderndem Verhalten. So wird Ihnen der Umgang mit diesen Kindern leichter fallen... Teil 1 ist Voraussetzung für Teil 2! Gerald Möhrlein ist Sonderschulkonrektor, Fachpädagoge für Psychotraumatologie, Leiter des Projekts SchulCHEN, Lehrbeauftragter am Zentrum für Lehrerbildung der Universität Würzburg und Dozent beim Wieslocher Institut für systematische Lösungen. Anbieter: Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), (-) Aktenzeichen: E424-0/18/6 Maximale Teilnehmerzahl: 20 Ort: Campus Regensburger Straße, Regensburger Straße 160, Nürnberg Beginn: 24.01.2018 Ende: 24.01.2018 Letzte Änderung: 18.07.2017 Anmeldeschluss: 18.01.2018
  4. Das Bayerische EUG legt in Artikel 2 fest, dass der Inklusive Unterricht Aufgabe aller Schularten ist. Dies gilt auch, obwohl die Beeinträchtigungen häufig nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind, für Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum. In diesem Vortrag erhalten Sie grundlegende Kenntnisse über die unterschiedlichen Begrifflichkeiten im Kontext von Autismus-Spektrum-Störungen. Ein wichtiger Inhalt des Vortrags wird das Thema Wahrnehmung sein. Hintergrundinformationen zum Thema Autismus-Spektrum-Störung werden vorgestellt - der Praxisbezug bietet einen Einblick in die Probleme, die Schülerinnen und Schüler mit Autismus haben und gibt Anregungen für Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen des Unterrichts. Die Referentin Christine Rittmaier-Matzick ist ausgebildete Sonderschul-lehrerin und Fachberaterin für Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Anbieter: Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), (-) Aktenzeichen: E424-0/18/1 Maximale Teilnehmerzahl: 20 Ort: Campus Regensburger Straße, Regensburger Straße 160, Nürnberg Beginn: 16.05.2018 Ende: 16.05.2018 Letzte Änderung: 25.01.2018 Anmeldeschluss: 07.05.2018
  5. Die fetale Alkoholspektrumstörung (FASD), auch fetales Alkoholsyndrom genannt, hat nur eine einzige Ursache, den Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. FASD ist mit mindestens 1 zu 100 die häufigste nicht genetisch bedingte körperliche, geistige und seelische Behinderung bei Neugeborenen. Dabei handelt es sich keineswegs nur um ein Unterschichtproblem, ganz im Gegenteil betrifft dies oft auch Kinder von Akademikerinnen. Die durch Alkohol entstandenen Schäden sind unheilbar. Für die Betroffenen bedeutet dies, dass sie in der Schule auffällig sind und nur selten die Chance auf ein selbstbestimmtes eigenständiges Leben haben. Der Workshop über das Krankheitsbild und seine Auswirkungen auf die Betroffenen und deren Umfeld sowie über die Möglichkeiten frühzeitiger effektiver Primärprävention in der Schule und gibt Hinweise zum schulischen Umgang mit diesen Kindern. Die Referentin ist als Ärztin seit 27 Jahren in der schulischen Gesundheitsbildung und Prävention tätig. Sie ist als Vorsitzende der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung und Mitgründerin im Vorstand des FASD-Netzwerks Nordbayern Initiatorin der deutschlandweiten Kampagne zur FASD-Primärprävention im Vorfeld von Schwangerschaften. Anbieter: Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), (-) Aktenzeichen: E424-0/18/2 Maximale Teilnehmerzahl: 20 Ort: Campus Regensburger Straße, Regensburger Straße 160, Nürnberg Beginn: 07.06.2018 Ende: 07.06.2018 Letzte Änderung: 25.01.2018 Anmeldeschluss: 28.05.2018